Ein spannendes Duell lieferten sich in der Schach-Bezirksoberliga der SK Ochtrup 1 und der SC Heek 1, in der es schlussendliche jedoch keinen Sieger gab und die Begegnung mit einem 4:4-Unentschieden ausging.

Beide Teams traten in Bestbesetzung an, wobei die Ochtruper den besseren Start hatten, da frühzeitig Janek Schmerling seine Partie an Brett 3 für sich entschied. An Brett 2 konnte Ralf Schwietering in seinem ersten Saisonspiel nicht an seine gewohnte Form anknüpfen und unterlag dem Angriffsspiel seines Gegners. Die Töpferstädter konnten allerdings erneut in Front gehen, als Daniel Moor seine Partie an Brett 5 gewann, der trotz etwas schlechterer Stellung ein Remisangebot seines Widerparts ausgeschlagen hatte, sich wieder in das Spiel hineinkämpfte und einen Konterangriff erfolgreich beendete. Am 6. Brett hatte der Gegner von Stefan Boshe-Plois einen isolierten Bauern, der SKO-Spieler konnte diesen für ihn vorteilhaften Umstand jedoch nicht ausnützen und willigte letztlich in ein Remis ein. Hoffnung auf einen Mannschaftssieg keimte bei den Ochtrupern auf, als Günter Kaiser an Brett 8 nach einem Qualitätsgewinn sein Spiel sicher nach Hause bringen konnte und sein Team mit 3,5:1,5 in Führung brachte. Aus den noch ausstehenden drei Spielen brauchte man nur noch einen Punkt, der sich jedoch nicht einstellen wollte. Zunächst verlor an Brett 7 Bärbel Jacob ihre Partie und Helmut Jacob konnte am 1. Brett nur remisieren, da ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern nicht zu gewinnen war.

Auch Thomas Holtmannspötter an Brett 4 hatte eine Stellung mit ungleichfarbigen Läufern, allerdings einen Bauern weniger, was sein Heeker Gegenüber ausnutzen konnte und sich der SKO mit nur einem Mannschaftspunkt begnügen musste.

In der nächsten Begegnung trifft der SKO 1 am 3. 12. auf die Drittvertretung des Regionalligisten SV Südlohn, während eine Woche zuvor die 2. Mannschaft gegen den TV Borken 3 in der 1. Bezirksklasse antreten muss.

In der fünften Runde der Schach-Verbandsklasse Münsterland hatte die 1. Mannschaft des Schach-Klubs Ochtrup den Tabellenführer SKK Nordwalde zu Gast. Nach sehr langem Kampf konnte sich der SK Königsspringer knapp mit 4,5:3,5 durchsetzen und verteidigte damit die Tabellenspitze.

Für den SKO bedeutet diese Niederlage, dass jetzt der Abstiegskampf begonnen hat. Nach einem schnellen Remis an Brett 5 von Daniel Moor kam der SKO durch eine Niederlage von Günter Kaiser am 7. Brett ins Hintertreffen. Allerdings konnte am 2. Brett Ralf Schwietering ausgleichen und nach einem weiteren Remis von Bärbel Jacob an Brett 8 stand es lange Zeit 2:2. An Brett 4 agierte Thomas Holtmannspötter etwas unglücklich und verlor seine Partie, nachdem er lange Zeit wie der Sieger ausgesehen hatte. Umgekehrte Vorzeichen waren am 6. Brett zu sehen, wo Janek Schmerling sich aus einer für ihn sehr schwierigen Stellung befreien konnte und zum 3:3 ausglich. Nunmehr mussten die beiden noch ausstehenden Partien den Ausschlag geben. Am 1. Brett hatte Dr. Helmut Jacob im Endspiel einen Minusbauern, konnte sich geschickt verteidigen und noch ein Unentschieden erreichen, während Stefan Boshe-Plois an Brett 3 sich im Damenendspiel einem Freibaubern seines Gegenüber gegenübersah und letztlich in die Niederlage einwilligen musste.

Es läuft nicht rund für das Verbandsklassen-Team vom Schach-Klub Ochtrup. Nach der knappen Niederlage gegen Nordwalde hatten die Töpferstädter auch gegen die Schachfreunde aus Stadtlohn mit 3,5:4,5 das Nachsehen und stecken weiterhin im Tabellenkeller fest.

Dabei begann es gegen die SF Stadtlohn recht viel versprechend. Am 7. Brett konnte Bärbel Jacob einen Eröffnungsfehler ihres Gegners widerlegen und einen vollen Punkt verbuchen. Nach zwei Remispartien von Bernd Rotterdam an Brett 8 und Günter Kaiser am 6. Brett konnte Stadtlohn allerdings ausgleichen, da am 4. Brett Daniel Moor nicht zu seiner gewohnten Form fand und seine Partie abgeben musste. Hoffnug keimte wieder beim SKO auf, als Janek Schmerling an Brett 5 seinen Widerpart schlagen konnte und für die zwischenzeitliche 3:2 Führung sorgte. Die drei Spitzenbretter mussten somit für die Entscheidung sorgen. Am 3. Brett agierte Thomas Holtmannspötter ein wenig unglücklich, so dass Stadtlohn wiederum ausgleichen konnte. Auch Dr. Helmut Jacob hatte keinen guten Tag erwischt, verlor sein Endspiel an Brett 1 und nunmehr hatten die SFS die Nase mit 4:3 vorn. Ralf Schwietering versuchte jetzt alles, sein ausgeglichenes Endspiel doch noch für sich zu entscheiden, um noch einen Mannschaftspunkt zu retten. Nach 6 Stunden Spielzeit musste der Ochtruper jedoch alle Gewinnversuche einstellen und ins Remis einwilligen, was die knappe Niederlage für den SKO besiegelte.